für HobbygärtnerInnen

Blausieb

Zeuzera pyrina

Wie erkenne ich es?

  • Wirtspflanzen: diverse Laubgehölze und Sträucher (u.a. Ahorn, Rosskastanie, Birke, Weißdorn, Cotoneaster, Rhododendron), auch viele Obstgehölze können befallen werden
  • Löcher im Stamm oder an Ästen mit meist weniger als 1 cm Durchmesser
  • Kot und Holzmehl werden bei Löchern ausgeworfen
  • Befall vor allem an Jungbäumen; an Ästen mit einem Durchmesser von max. 10 cm
  • Später Gänge meist im Kernholz, in dickeren Ästen und Stämmen, direkt unter der Rinde
  • befallene Äste welken rasch und sterben ab
  • erhöhte Windbruchgefahr befallener Äste

Wie entwickelt es sich?

  • Falter: Spannweite 45-65mm; Flügel und Körper weiß durchscheinend mit schwarzen/dunkelblauen Flecken
  • Falterflug Juni - August, nachtaktiv
  • Weibchen legt Eier v.a. in Baumwunden und Rindenrissen
  • Raupen: bis 6 cm lang, zuerst rosa, dann gelb mit schwarzen Punkten; Kopf schwarz; bohren sich im Herbst in Baum; im Stamm- und Astbereich minierende Larve
  • Entwicklungsdauer der Raupe 2-3 Jahre
  • Verpuppung Mitte Mai bis Juni im Fraßgang

Was kann ich vorbeugend tun?

  • abschneiden und entfernen frisch befallener Äste
  • mechanisches Vernichten der Raupe; Draht in Bohrlöcher führen um Larven abzutöten
  • Wunde vorsichtig ausschneiden um Verschluss zu fördern

Was kann ich direkt tun?

  • entfernen und abstreifen der Läuse
  • im zeitigen Frühjahr Zerdrücken der Blattlaus-Stammmütter (die ersten Blattläuse)
  • Pflanzen mit starkem Wasserstrahl mehrmals gründlich absprühen (möglichst morgens, Vormittag)
  • Gesteinsmehl: hilft Pflanzen die gegen beißende und saugende Insekten empfindlich sind; befallene, taunasse Triebe bestäuben

"Natur im Garten" Telefon - Tipp

  • Verwechslung mit anderen Holzbohrerarten wie Weidenbohrer und Bockkäfer möglich
  • Vorkommen an diversen Laubgehölzen, Sträuchern und Obstgehölzen

Wie erkenne ich es?

  • Wirtspflanzen: diverse Laubgehölze und Sträucher (u.a. Ahorn, Rosskastanie, Birke, Weißdorn, Cotoneaster, Rhododendron), auch viele Obstgehölze können befallen werden
  • Löcher im Stamm oder an Ästen mit meist weniger als 1 cm Durchmesser
  • Kot und Holzmehl werden bei Löchern ausgeworfen
  • Befall vor allem an Jungbäumen; an Ästen mit einem Durchmesser von max. 10 cm
  • Später Gänge meist im Kernholz, in dickeren Ästen und Stämmen, direkt unter der Rinde
  • befallene Äste welken rasch und sterben ab
  • erhöhte Windbruchgefahr befallener Äste

Wie entwickelt es sich?

  • Falter: Spannweite 45-65mm; Flügel und Körper weiß durchscheinend mit schwarzen/dunkelblauen Flecken
  • Falterflug Juni - August, nachtaktiv
  • Weibchen legt Eier v.a. in Baumwunden und Rindenrissen
  • Raupen: bis 6 cm lang, zuerst rosa, dann gelb mit schwarzen Punkten; Kopf schwarz; bohren sich im Herbst in Baum; im Stamm- und Astbereich minierende Larve
  • Entwicklungsdauer der Raupe 2-3 Jahre
  • Verpuppung Mitte Mai bis Juni im Fraßgang

Was kann ich vorbeugend tun?

  • abschneiden und entfernen frisch befallener Äste
  • mechanisches Vernichten der Raupe; Draht in Bohrlöcher führen um Larven abzutöten
  • Wunde vorsichtig ausschneiden um Verschluss zu fördern

Was kann ich direkt tun?

  • entfernen und abstreifen der Läuse
  • im zeitigen Frühjahr Zerdrücken der Blattlaus-Stammmütter (die ersten Blattläuse)
  • Pflanzen mit starkem Wasserstrahl mehrmals gründlich absprühen (möglichst morgens, Vormittag)
  • Gesteinsmehl: hilft Pflanzen die gegen beißende und saugende Insekten empfindlich sind; befallene, taunasse Triebe bestäuben

"Natur im Garten" Telefon - Tipp

  • Verwechslung mit anderen Holzbohrerarten wie Weidenbohrer und Bockkäfer möglich
  • Vorkommen an diversen Laubgehölzen, Sträuchern und Obstgehölzen

Haben Sie weitere Fragen?

Rufen Sie am "Natur im Garten" Telefon + 43 (0)2742/74 333 an: Mo, Di, Do, Fr von 8:00 bis 15:00 Uhr und Mi von 9:00 bis 17:00 Uhr

Oder schreiben Sie uns ein E-Mail: gartentelefon@naturimgarten.at

Hier bekommen Sie eine umfassende ökologische Beratung – weit über eine reine Symptombehandlung hinaus. Die Expertinnen und Experten vom „Natur im Garten“ Telefon suchen die Hintergründe und Ursachen von Gartenproblemen und informieren über die verschiedenen Gartenthemen.

Die „Natur im Garten“ Bildungsangebote

Unser Angebot reicht von Vorträgen, Seminaren und Webinaren bis hin zu Lehrgängen und Fachtagen. In den praxisorientierten Veranstaltungen werden wichtige Themen des ökologischen Gärtnerns behandelt, sowie Tipps und Tricks vermittelt. Nutzen Sie den Erfahrungsschatz unserer Referentinnen und Referenten.

Die „Natur im Garten“ Plakette

Die Gartenplakette ist eine Auszeichnung für Naturgärtnerinnen und Naturgärtner, die ihr Fleckchen Erde nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ hegen und pflegen. Die „Natur im Garten“ Plakette wird im Rahmen einer Gartenbesichtigung um einen geringen Kostenbeitrag verliehen. Anmeldung beim "Natur im Garten" Telefon.

Das „Natur im Garten“ Telefon

Das „Natur im Garten“ Telefon ist die erste Anlaufstelle für Ihre Gartenfragen und Fragen zu „Natur im Garten“: Hier bekommen Sie eine umfassend ökologische Beratung – weit über eine reine Symptombehandlung hinaus. Eine Diagnose und Beurteilung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen über Fotos oder Pflanzenmaterial wird durchgeführt. Die Expertinnen und Experten vom „Natur im Garten“ Telefon suchen die Hintergründe und Ursachen von Gartenproblemen und informieren über die verschiedenen Gartenthemen.

Weitere Informationen und ökologische Beratung erhalten Sie beim "Natur im Garten" Telefon unter: +43 (0) 2742/74 333 und gartentelefon@naturimgarten.at

Gemeinsam für ein gesundes Morgen.