für HobbygärtnerInnen

Sklerotiniafäule

Sclerotinia sclerotiorum & S. minor

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Grundstoffe
„Natur im Garten“Gütesiegel
Produkte

Sklerotiniafäule

Sclerotinia sclerotiorum & S. minor

Wie erkenne ich es?

  • Pilzerkrankung, häufiges Vorkommen an: Kopfsalat, Endivie, Chicorée
  • gelengentliches Vorkommen an: Sellerie, Karotten, Tomate, Gurke
  • der Pilz verursacht bei div. Gemüsepflanzen ein Welken vom Wurzelhals ausgehend
  • die Blätter werden heller und die äußeren beginnen zu faulen
  • Die flach am Boden liegenden Blätter zeigen, braune später schwarze Körner, auf denen sich watteartige weiße Pilzrasen (Sclerotien / Dauerkörper des Pilzes) bilden

Wie entwickelt es sich?

  • der Pilz entwickelt Dauersporen (Aklerotien), die bis zu 7 Jahre lang im Boden überleben
  • Der Pilz taucht vor allem auf Kulturflächen auf, wo sich der Boden bereits lange in gärtnerischer Kultur befindet.
  • Die Pilzfäden keimen in der obersten Bodenschicht aus, infizieren zunächst den Wurzelhals und befallen anschließend die gesamte Pflanze.
  • Die Pflanze stirbt ab, der Pilz geht in die Ruhephase und entwickelt kleine becherförmige Fruchtkörper.
  • Die Sporen in den Fruchtkörpern sorgen für die weitere Verbreitung.

Was kann ich vorbeugend tun?

  • Setzlinge nicht zu tief setzen, die Blätter dürfen die Erde nicht berühren
  • genügend Abstand zwischen den Pflanzen
  • Fruchtfolge und Mischkultur einhalten
  • schwachzehrendes Gemüse, wie Salat nur zurückhaltend düngen
  • Gesteinsmehl in die Pflanzlöcher stauben
  • bei der Bodenbearbeitung die Blätter nicht verletzen
  • Pflanzenstärkungsmittel, wie Schachtelhalmpräperate oder Kompost-Tee oder ähnliche verwenden

Was kann ich direkt tun?

  • welke Blätter entfernen
  • befallene Pflanzenteile nicht kompostieren

Hausmittel / Grundstoffe

  • Ackerschachtelhalm-Präparate
  • Komposttee

Welche biokonformen Pflanzenschutzmittel kann ich anwenden?

  • betroffene Pflanzen entfernen
  • Fruchtfolge einhalten - nur alle 3-4 Jahre dieselbe Gemüseart nicht ins Beet setzen;

Produkte, die mit dem Gütesiegel von "Natur im Garten" ausgezeichnet wurden

  • Schachtelhalm Produkte
  • Komposttee

 

Wie erkenne ich es?

  • Pilzerkrankung, häufiges Vorkommen an: Kopfsalat, Endivie, Chicorée
  • gelengentliches Vorkommen an: Sellerie, Karotten, Tomate, Gurke
  • der Pilz verursacht bei div. Gemüsepflanzen ein Welken vom Wurzelhals ausgehend
  • die Blätter werden heller und die äußeren beginnen zu faulen
  • Die flach am Boden liegenden Blätter zeigen, braune später schwarze Körner, auf denen sich watteartige weiße Pilzrasen (Sclerotien / Dauerkörper des Pilzes) bilden

Wie entwickelt es sich?

  • der Pilz entwickelt Dauersporen (Aklerotien), die bis zu 7 Jahre lang im Boden überleben
  • Der Pilz taucht vor allem auf Kulturflächen auf, wo sich der Boden bereits lange in gärtnerischer Kultur befindet.
  • Die Pilzfäden keimen in der obersten Bodenschicht aus, infizieren zunächst den Wurzelhals und befallen anschließend die gesamte Pflanze.
  • Die Pflanze stirbt ab, der Pilz geht in die Ruhephase und entwickelt kleine becherförmige Fruchtkörper.
  • Die Sporen in den Fruchtkörpern sorgen für die weitere Verbreitung.

Was kann ich vorbeugend tun?

  • Setzlinge nicht zu tief setzen, die Blätter dürfen die Erde nicht berühren
  • genügend Abstand zwischen den Pflanzen
  • Fruchtfolge und Mischkultur einhalten
  • schwachzehrendes Gemüse, wie Salat nur zurückhaltend düngen
  • Gesteinsmehl in die Pflanzlöcher stauben
  • bei der Bodenbearbeitung die Blätter nicht verletzen
  • Pflanzenstärkungsmittel, wie Schachtelhalmpräperate oder Kompost-Tee oder ähnliche verwenden

Was kann ich direkt tun?

  • welke Blätter entfernen
  • befallene Pflanzenteile nicht kompostieren

Hausmittel / Grundstoffe

  • Ackerschachtelhalm-Präparate
  • Komposttee

Welche biokonformen Pflanzenschutzmittel kann ich anwenden?

  • betroffene Pflanzen entfernen
  • Fruchtfolge einhalten - nur alle 3-4 Jahre dieselbe Gemüseart nicht ins Beet setzen;

Produkte, die mit dem Gütesiegel von "Natur im Garten" ausgezeichnet wurden

  • Schachtelhalm Produkte
  • Komposttee

Haben Sie weitere Fragen?

Rufen Sie am "Natur im Garten" Telefon + 43 (0)2742/74 333 an: Mo, Di, Do, Fr von 8:00 bis 15:00 Uhr und Mi von 9:00 bis 17:00 Uhr

Oder schreiben Sie uns ein E-Mail: gartentelefon@naturimgarten.at

Hier bekommen Sie eine umfassende ökologische Beratung – weit über eine reine Symptombehandlung hinaus. Die Expertinnen und Experten vom „Natur im Garten“ Telefon suchen die Hintergründe und Ursachen von Gartenproblemen und informieren über die verschiedenen Gartenthemen.

Die „Natur im Garten“ Bildungsangebote

Unser Angebot reicht von Vorträgen, Seminaren und Webinaren bis hin zu Lehrgängen und Fachtagen. In den praxisorientierten Veranstaltungen werden wichtige Themen des ökologischen Gärtnerns behandelt, sowie Tipps und Tricks vermittelt. Nutzen Sie den Erfahrungsschatz unserer Referentinnen und Referenten.

Die „Natur im Garten“ Plakette

Die Gartenplakette ist eine Auszeichnung für Naturgärtnerinnen und Naturgärtner, die ihr Fleckchen Erde nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ hegen und pflegen. Die „Natur im Garten“ Plakette wird im Rahmen einer Gartenbesichtigung um einen geringen Kostenbeitrag verliehen. Anmeldung beim "Natur im Garten" Telefon.

Das „Natur im Garten“ Telefon

Das „Natur im Garten“ Telefon ist die erste Anlaufstelle für Ihre Gartenfragen und Fragen zu „Natur im Garten“: Hier bekommen Sie eine umfassend ökologische Beratung – weit über eine reine Symptombehandlung hinaus. Eine Diagnose und Beurteilung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen über Fotos oder Pflanzenmaterial wird durchgeführt. Die Expertinnen und Experten vom „Natur im Garten“ Telefon suchen die Hintergründe und Ursachen von Gartenproblemen und informieren über die verschiedenen Gartenthemen.

Weitere Informationen und ökologische Beratung erhalten Sie beim "Natur im Garten" Telefon unter: +43 (0) 2742/74 333 und gartentelefon@naturimgarten.at

Gemeinsam für ein gesundes Morgen.