für HobbygärtnerInnen

Maulwurf

Talpa europaea

Wie erkenne ich es?

  • unverkennbare Maulwurfshügel
  • auf der Suche nach Insekten im Boden, wird Erde aus Gängen transportiert, dadurch entstehen im Rasen oder Beeten oft unerwünschte Hügel

Wie entwickelt es sich?

  • Ernährt sich von Insekten wie Drahtwürmer, Erdraupen, Engerlinge, Rüsselkäferlarven, Schnecken, etc. und nimmt keinerlei pflanzliche Nahrung auf
  • durchlüftet, lockert und durchmischt den Boden
  • wird daher höchstens als nützlicher "Lästling" und nicht als Schädling eingestuft
  • erreicht eine Länge von 10-17 cm und ihr Körper ist ideal an die unterirdische Lebensweise angepasst
  • Vorderbeine sind zu Grabschafeln umgewandelt und die Augen sind nur sehr klein und im Fell verborgen
  • verbringt den meisten Teil seines Lebens unter der Erde in ihrem Gangsystem

Was kann ich vorbeugend tun?

  • orientiert sich, neben dem Tastsinn, hauptsächlich durch seinen Geruchs- und Gehörsinn
  • diese beiden Sinne können für die Vertreibung genutzt werden
  • Gerüche: verschiedene Jauchen aus Holunderblätter, Knoblauch oder Nussblätter, Menschen- oder Tierhaare, Zwiebelbrühe, sauer gewordene Buttermilch oder Molke, Fischreste, in Lavendel- oder Zitronenöl getränkte Wattekugeln abwechselnd regelmäßig in die Gänge leeren oder Vergrämungsmittel (Granulate mit Duftstoffen) sind im Fachhandel erhältlich
  • Lärm: Flaschen schräg eingraben, der darüberstreichende Luftzug verursacht einen Pfeifton oder Eisenstangen eingraben und mir einer weiteren Eisenstange in unregelmäßigen Abständen kräftig dagegen schlagen

Was kann ich direkt tun?

  • da er kein Schädling ist, sind keine Bekämpfungsmaßnahmen zugelassen, lediglich eine Verteibung ist möglich
  • ist ein wichtigen Nützling, da große Menge an Bodenschädlingen vom Maulwurf gefressen werden

Hausmittel / Grundstoffe

  • Holunderblattjauchen

Produkte, die mit dem Gütesiegel von "Natur im Garten" ausgezeichnet wurden

  • Vergämungsmittel gegen Maulwürfe

"Natur im Garten" Telefon - Tipp

  • Erde der Haufen eigenet sich hervorragend für Blumenkisten, Blumenbeete oder als Anzuchterde
  • in Wiesen tragen die Erdhaufen zur Artenvielfalt bei, es können sich Pflanzen ansiedlen, die in der geschlossenen Pflanzendecke nicht keimen können

Wie erkenne ich es?

  • unverkennbare Maulwurfshügel
  • auf der Suche nach Insekten im Boden, wird Erde aus Gängen transportiert, dadurch entstehen im Rasen oder Beeten oft unerwünschte Hügel

Wie entwickelt es sich?

  • Ernährt sich von Insekten wie Drahtwürmer, Erdraupen, Engerlinge, Rüsselkäferlarven, Schnecken, etc. und nimmt keinerlei pflanzliche Nahrung auf
  • durchlüftet, lockert und durchmischt den Boden
  • wird daher höchstens als nützlicher "Lästling" und nicht als Schädling eingestuft
  • erreicht eine Länge von 10-17 cm und ihr Körper ist ideal an die unterirdische Lebensweise angepasst
  • Vorderbeine sind zu Grabschafeln umgewandelt und die Augen sind nur sehr klein und im Fell verborgen
  • verbringt den meisten Teil seines Lebens unter der Erde in ihrem Gangsystem

Was kann ich vorbeugend tun?

  • orientiert sich, neben dem Tastsinn, hauptsächlich durch seinen Geruchs- und Gehörsinn
  • diese beiden Sinne können für die Vertreibung genutzt werden
  • Gerüche: verschiedene Jauchen aus Holunderblätter, Knoblauch oder Nussblätter, Menschen- oder Tierhaare, Zwiebelbrühe, sauer gewordene Buttermilch oder Molke, Fischreste, in Lavendel- oder Zitronenöl getränkte Wattekugeln abwechselnd regelmäßig in die Gänge leeren oder Vergrämungsmittel (Granulate mit Duftstoffen) sind im Fachhandel erhältlich
  • Lärm: Flaschen schräg eingraben, der darüberstreichende Luftzug verursacht einen Pfeifton oder Eisenstangen eingraben und mir einer weiteren Eisenstange in unregelmäßigen Abständen kräftig dagegen schlagen

Was kann ich direkt tun?

  • da er kein Schädling ist, sind keine Bekämpfungsmaßnahmen zugelassen, lediglich eine Verteibung ist möglich
  • ist ein wichtigen Nützling, da große Menge an Bodenschädlingen vom Maulwurf gefressen werden

Hausmittel / Grundstoffe

  • Holunderblattjauchen

Produkte, die mit dem Gütesiegel von "Natur im Garten" ausgezeichnet wurden

  • Vergämungsmittel gegen Maulwürfe

"Natur im Garten" Telefon - Tipp

  • Erde der Haufen eigenet sich hervorragend für Blumenkisten, Blumenbeete oder als Anzuchterde
  • in Wiesen tragen die Erdhaufen zur Artenvielfalt bei, es können sich Pflanzen ansiedlen, die in der geschlossenen Pflanzendecke nicht keimen können

Haben Sie weitere Fragen?

Rufen Sie am "Natur im Garten" Telefon + 43 (0)2742/74 333 an: Mo, Di, Do, Fr von 8:00 bis 15:00 Uhr und Mi von 9:00 bis 17:00 Uhr

Oder schreiben Sie uns ein E-Mail: gartentelefon@naturimgarten.at

Hier bekommen Sie eine umfassende ökologische Beratung – weit über eine reine Symptombehandlung hinaus. Die Expertinnen und Experten vom „Natur im Garten“ Telefon suchen die Hintergründe und Ursachen von Gartenproblemen und informieren über die verschiedenen Gartenthemen.

Die „Natur im Garten“ Bildungsangebote

Unser Angebot reicht von Vorträgen, Seminaren und Webinaren bis hin zu Lehrgängen und Fachtagen. In den praxisorientierten Veranstaltungen werden wichtige Themen des ökologischen Gärtnerns behandelt, sowie Tipps und Tricks vermittelt. Nutzen Sie den Erfahrungsschatz unserer Referentinnen und Referenten.

Die „Natur im Garten“ Plakette

Die Gartenplakette ist eine Auszeichnung für Naturgärtnerinnen und Naturgärtner, die ihr Fleckchen Erde nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ hegen und pflegen. Die „Natur im Garten“ Plakette wird im Rahmen einer Gartenbesichtigung um einen geringen Kostenbeitrag verliehen. Anmeldung beim "Natur im Garten" Telefon.

Das „Natur im Garten“ Telefon

Das „Natur im Garten“ Telefon ist die erste Anlaufstelle für Ihre Gartenfragen und Fragen zu „Natur im Garten“: Hier bekommen Sie eine umfassend ökologische Beratung – weit über eine reine Symptombehandlung hinaus. Eine Diagnose und Beurteilung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen über Fotos oder Pflanzenmaterial wird durchgeführt. Die Expertinnen und Experten vom „Natur im Garten“ Telefon suchen die Hintergründe und Ursachen von Gartenproblemen und informieren über die verschiedenen Gartenthemen.

Weitere Informationen und ökologische Beratung erhalten Sie beim "Natur im Garten" Telefon unter: +43 (0) 2742/74 333 und gartentelefon@naturimgarten.at

Gemeinsam für ein gesundes Morgen.